::: Level
1-Tuning
::: Level
2-Tuning
|
Tor-Tuning 2 - Tore
vergrößern und die Ballführung
optimieren

::: Tore vergrößern
Die Standardbreite für das Tor eines Soccertisches beträgt 20,5 cm
(DTFB-Norm: 20 cm). Tore von billigen Kickertischen sind oft kleiner.
Zumindest, wenn man für Turniere
trainieren möchte, ist das nicht optimal, da gute Stürmer
viel Übung daran setzen, den Ball genau neben dem Pfosten ins Tor
zu schießen. Daher liegt der Gedanke nahe, ob sich die Tore
nicht verbreitern lassen. Auf den ersten Blick sollte es kein
Problem darstellen, mit einer Säge das Tor zu
vergrößern - allein steckt der Teufel im Detail. Wenn der -
oft aus einem einteiligen Plastikeinsatz bestehende -
Torinnenraum zu schmal ist, kann es sein, dass auch dieser verbreitert
werden muss.
Da diese Plastikeinsätze allerdings ohnehin dazu neigen, feste Schüsse
wieder auf das Spielfeld zurück zu befördern, ist eine Optimierung
des Torinnenraums ohnehin nicht die schlechteste Idee. Zurück zur
Torverbreiterung: sollen neue Torrahmen eingesetzt werden,
empfiehlt es sich, erst die Torrahmen zu besorgen und dann zu
sägen - so kann man schön ausmessen, wie dick das
Torrahmenmaterial ist und sich danach richten. Der Torrahmen sollte
nämlich im Schussbereich sehr gut und ohne viel Luft auf dem
Untergrund aufliegen, weil er sonst schnell zerschossen ist.
::: Nebenwirkungen Die
Vergrößerung der Tore auf das Standardmaß von 20,5 cm
hat allerdings eine negative Nebenwirkung: eigentlich müssen
nämlich anschließend die Abstände der Figuren auf der
2er-Reihe an die neue Torbreite angepasst werden, was einen teilweisen
oder - je nach Anspruch - totalen Stangenwechsel nach sich zieht.
Nähere Informationen zu den Hintergründen der geänderten
Figurenabstände gibt es: hier.
::: Die Ballführung optimieren Wie
schon gesagt wurde, haben billige Tische oft die Eigenart, relativ
viele Bälle aus dem Torinnenraum wieder auf das Spielfeld
zurück zu befördern. Will man hier wirksam Abhilfe schaffen,
sollte man die Plastikeinsätze entfernen und durch eine bessere
Konstruktion ersetzen. Wichtig bei der Gestaltung des neuen
Torinnenraums ist, dass die ankommenden Bälle über eine
Schräge nach unten geleitet werden und dort nicht einfach auf eine
ebene Fläche
prallen - feste Schüsse springen dann nämlich auf dem
gleichen Weg wieder zum Ausgangspunkt zurück. Je nachdem, wie man
den Übergang zum Ballrücklauf gestaltet (oder ob man bei der
Gelegenheit einen ganz neuen Rücklauf baut), sollte man sich eine
Möglichkeit überlegen, die Bälle durch weitere
Schrägen direkt dorthin zu leiten. Vielleicht reicht es auch,
durch Schaumstoff etc. die Energie aus dem Ball zu nehmen, wobei diese
Lösungen immer die Gefahr beinhalten, dass der Ball auf dem
weichen Material liegenbleibt. Funktoniert das alles nicht oder ist es
zu aufwändig, könnte man alternativ eine bewegliche Klappe in
den Torinnenraum hängen, deren Aufgabe es ebenfalls wäre, die
Schussenergie des Balls abzubauen und den Ball einfach nach unten
fallen zu lassen - siehe Schema. Baut man diese Klappe aus Laminat,
dürfte auch diese Lösung zu einem guten Torsound führen.
|