::: Level
1-Tuning
::: Level
2-Tuning
|
Alles unter Kontrolle - die
richtigen Griffe

::: Gute
Griffe Was
macht
einen Griff zu einem guten Griff? Hinter vielen guten Griffen steht der
Gedanke, dass die Griffform dabei helfen soll, die Stellung
der Figuren quasi zu "fühlen". Aus dieser Überlegung
resultiert die mehreckige Form vieler Griffe, die im "Profi"-Betrieb
eingesetzt werden. Die
DTFB-Tische verwenden dagegen einen runden und dabei sehr
dünnen
Griff, der besonders schnelle Schüsse mit der Abrolltechnik
ermöglicht. Ich persönlich finde es dann des
weiteren
schön, wenn der Griff von
Haus aus nicht allzu rutschig ist: Ein "klebriger" Griff aus
weichem Material kann auch ohne Hilfsmittel
wie Griffbänder (Tenniszubehör), Fingerlinge
(Apotheke), Gummischläuche und/oder Handschuhe gespielt
werden. Bei solchen Griffen ist einzig bei heißem Wetter,
besonders heißen spielerischen Auseinandersetzungen am Tisch
oder besonders schwitzigen Händen die Verwendung der genannten
Hilfsmittel angeraten - bei schweren Vollstangen und sehr harten
und glatten
Griffen geht es dagegen fast nicht ohne. Der im Bild gezeigte
Griff ist der "Standard-Griff" vieler Billigtische und zeigt nichts von
all diesen Überlegungen. Er ist nicht mehreckig, sondern rund.
Dabei ist er aber nicht dünn, sondern dick - und er ist hart
und
glatt. Grund genug, über einen Wechsel nachzudenken.
::: Das "Profi-Sortiment" Welche
Griffe sind nun im einzelnen
empfehlenswert? Die mehreckige Form findet man beim
Leonhart-Soccer-Griff (siehe Bild unten), beim Garlando-Griff mit
Holzeinlagen, beim alten
und neuen P4P-Griff, beim Ullrich- und beim Fireball-Griff. Runde
Griffe werden von Lehmacher und Leonhart als Zubehör zu ihren
DTFB-Tischen angeboten. Auch die runden Tuniro-Griffe werden zum Teil
geschätzt. Alle diese Griffe sind akzeptiert und/oder
verbreitet. Der
Online-Shop bei 
Kneipensportler.de zeigt eine Auswahl verschiedener
Griffe und Griffformen: hier.
Was man bei der Auswahl
bedenken sollte: der alte P4P-Griff
(identisch mit dem Original-Löwen-Griff) ist von der Form her
in Ordnung, aber als sehr harter und glatter Griff nicht mehr ganz
aktueller Stand der Technik. Der Garlando-Griff wird mit seinen
Buchenholz-Einlagen manchmal auch aus ästhetischen
Gründen
verwendet - hier kann allerdings das Problem
auftreten, dass sich die Holzeinlagen verziehen oder dass sie
schrumpfen. Dann besteht die Gefahr, sich beim Spielen die Haut der
Hand in den
entstehenden Spalten ganz eklig einzuklemmen. Allerdings verwenden im
Turnierbetrieb die meisten Spieler ohnehin Bänder oder
Griffgummis und Handschuhe.
::: Demontage und Montage Bedenken sollte man vielleicht auch, dass
manche Griffe mit den Stangen verklebt werden sollten oder sogar
müssen. Persönliche Erfahrung habe ich nur mit den
Leonhart-Soccer-Griffen. Diese Griffe halten auch dann, wenn sie nur
auf die Stangen aufgeschoben werden.
::: Entscheidend auch hier: die
Abstände Ein ganz wichtiger Punkt zum
Schluss: Alle "guten" Griffe sind recht lange Griffe, während
auf billigen Tischen oft eher kurze Griffe montiert sind.
Bevor neue Griffe besorgt werden, sollte
überprüft werden, ob die Stangen dafür
überhaupt lang genug sind - denn was bringt es, neue Griffe zu
montieren, wenn man sich hinterher immer die Finger zwischen Griff und
Lager klemmt? Liefern kann ich das Maß für den
Leonhart-Griff: Ganz auf die Stange aufgeschoben, "frisst" dieser Griff
glatte 10,5
cm der Stangenlänge. Wenn es knapp wird: Da die Griffe ohnehin
meist eher vorne zur Stange hin gegriffen werden, kann man noch 1
Zentimeter herausholen, indem man sie eben nicht ganz auf die Stange
aufschiebt.
|