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1-Tuning
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2-Tuning
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Grobmotorik gegen
Filigrantechnik - die Figurenwahl

::: Figuren
wechseln - unbedingt notwendig? Wenn sich mit einem eingespielten
Leonhart-Soccer-Ball der Ball sauber kontrollieren und spielen
lässt, gibt es keine Notwendigkeit, unbedingt die Figuren zu
wechseln -
der Tisch spielt sich dann vielleicht "anders" als ein Markentisch, was
aber nicht heißt, dass er sich "schlechter" spielt. Hier
kommt es also in erster Linie auf die Ansprüche des Spielers
an: Wer zuhause
annähernd gleiche Verhältnisse
vorfinden möchte wie am Markentisch in der Kneipe, der wird
vielleicht dennoch über einen Figurenwechsel nachdenken. Die
Fußform der allermeisten Figuren auf Billigtischen ist
nämlich deutlich gröber als die Fußform von
Marken-Soccerfiguren, was zu Unterschieden beim Klemmen, Fangen und
Passen führt. - Schon
jetzt sei allerdings darauf hingewiesen, dass es dann leider
oft nicht
mit einem einfachen Wechsel der Figuren getan sein wird, da die
Abstände zwischen Stange und Spielfeld selten zu den
Standard-Soccer-Figuren passen.
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Entscheidend: die Abstände Was kann man
also tun? Bei einem
Abstand von 80 mm
zwischen Stangenmitte und Spielfeld ist es
möglich, die für den Fireball entwickelten
Soccer-Figuren zum Einsatz zu bringen - der Abstand zwischen
Figurenfuß und Spielfeld beträgt dann die
für Soccertische korrekten
12 mm. Vor einer Bestellung dieser
Figuren sollte allerdings zur Kenntnis genommen werden, dass es mit den
Soccer-Figuren ein Problem gibt:
hier
. Bei einem Abstand von 84 mm zwischen Stangenmitte und Spielfeld
kann man die normalen Soccer-Figuren verwenden, wie sie von Lehmacher
und Leonhart verwendet oder zum Ullrich-Kicker angeboten werden. Bei
deutlich anderen Abständen wird es schwierig: Dann wird es
nämlich notwendig, Anpassungen am
Spielfeld vorzunehmen, um den richtigen Abstand von 12 mm zwischen
Fußende Figur und Spielfeld zu erreichen - siehe Level
2-Maßnahmen. Natürlich kann man auch in Kauf nehmen,
dass der Abstand zwischen Figurenfuß und Spielfeld keine 12
mm beträgt. Damit erreicht man aber dann eben nicht die
beabsichtigte Annäherung an die Spielverhältnisse auf
dem Markentisch. Hinzu kommt: Fällt der Abstand wesentlich
geringer als 12 mm aus, drohen viele Bälle beim Schuss
abzuheben, da sie deutlich unterhalb ihres Mittelpunktes getroffen und
so nach oben "geschaufelt" werden - auch das sind sicher keine idealen
Spieleigenschaften.
::: Und die
Fireball-Figur? Eine
sehr gute Figur ist auch die originale Fireball-Figur, die alle
Spielstile optimal unterstützt. Diese Figur ist - wie
die Fireball-Soccer-Figur
- für einen Abstand
Stangenmitte/Spielfeld von 80 mm entworfen. Einen Haken hat die Sache
allerdings: die Fireball-Figur ist von Mitte
Stangendurchführung
bis zum Fußende 73 mm lang. Der auf 118 cm langen
Spielfeldern übliche Stangenabstand von 14,75 mm zwischen
Stangenmitte und Stangenmitte lässt rechnerisch gerade einmal
1,75
mm Luft zwischen den waagerecht zueinander gestellten
Figurenfüßen benachbarter Stangen. Wenn die
Lagerbohrungen
hier nicht ganz exakt gefertigt wurden, kann das schon zu eng werden.
Sicherer ist es also, über einen Einsatz der originalen
Fireball-Figur nur dann nachzudenken, wenn das Spielfeld
länger
als 118 cm ist. Weil die Fireball-Figur nicht geschraubt, sondern mit
Federsplinten befestigt wird, sollte sie besser nur auf Stangen mit
echten 16 mm Durchmesser eingesetzt werden und nicht auf Stangen mit
5/8 Zoll Durchmesser (Hintergründe: hier).
- Weitere
Informationen zur Figurenwahl finden
sich: hier.
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