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Projekt
::: Vorbereitung
::: Bauablauf
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Vorbereitung III: eine
Schablone für die Lager-
bohrungen
::: Werkzeug: Oberfräse mit
Kopierführung Bei Projekt 1 und no 2
wurden die Lagerbohrungen mit einem 26 mm-Forstnerbohrer gebohrt. Aber
erstens habe ich beim Bohren durch das bei no 2 als Bandenbeschichtung dienende Laminat den Bohrer komplett ruiniert
- und zweitens sollen bei no 3 Leonhart-Lager zum Einsatz kommen, die
eine Bohrung mit einem Durchmesser von 27,5 mm benötigen. 27,5
mm sind ein Maß, das kein Bohrer mitbringt; was also tun? Die
Lösung: eine Oberfräse mit Kopierführung. Um
hiermit arbeiten zu können, wird allerdings zwingend eine
Schablone benötigt, die mit der Führung abgefahren
werden kann. Diese Seite zeigt die Fertigung der entsprechenden
Schablone(n).
::: Das Vorgehen Die
Kopierführung liegt wie ein Ring um den Frässtift.
Die Schablone muss daher um ein entsprechendes Maß
größer sein als die eigentlich benötigte
Bohrung. Zunächst ist daher ein wenig Rechenarbeit
angesagt. Zum Einsatz kommen sollte ein 6 mm-Frässtift. Die
Kopierführung hat einen Außendurchmesser von 12 mm.
Der Abstand von der Schablone zur Fräsung beträgt
also 3 mm - bei einem runden Loch auf jeder Seite; das macht
dann insgesamt wieder 6 mm, die die Schablone größer
sein muss als die eigentlich benötigte Bohrung. - Weil mit der
Schablone eine Schablone in Seitenwandgröße mit
Schablonenlöchern für alle Lagerbohrungen angefertigt
werden soll, wird zunächst eine kleinere Schablone
für die Anfertigung dieser großen Schablone
benötigt - diese kleine Schablone muss dann noch einmal eine
um 6 mm größere Bohrung haben. Also: 27,5 mm
zuzüglich 2 x 6 mm = 39,5 mm - so groß muss das Loch
in der ersten Schablone sein. Mit einem Zeichenprogramm kann man
über den PC einen Kreis dieser Größe
maßgenau auf ein Blatt Papier drucken, auf ein passendes
Stück Brett (die künftige Schablone) kleben und dann
aussägen und ggf. nachschleifen. Anschließend kann
getestet werden, ob die Lager in den so hergestellten Löchern
wackelfrei und stramm sitzen. Die folgende Bildserie zeigt noch einmal
die
einzelnen Schritte:
::: Die große Schablone
Im nächsten Schritt soll mit Hilfe der so erstellten Schablone
eine Schablone in Seitenwandgröße mit
Löchern für
alle acht Lagerfräsungen gefertigt werden. Hinweis: Die
folgenden Bilder zeigen den Umbau der Schablone vom Projekt no 2
für Leonhart-Lager und noch nicht die Schablone für
das aktuelle dritte Projekt; der
Lagerbohrungsabstand beträgt daher nur 14,75 cm! -
Wie erreicht man bei der Positionierung der Löcher ein hohes Maß an
Präzision? Die Idee war, auch hier wieder auf die
Möglichkeiten moderner PC-Technik zurückzugreifen.
Schon mit einem einfachen Zeichenprogramm wie dem bei OpenOffice.org
enthaltenen Modul "Draw" ist es möglich, sehr
maßgenaue geometrische Figuren zu Papier zu bringen. Gesagt -
getan. Mit ein wenig Tüftelei entstanden DIN A-3
große Ausdrucke, die jeweils 3 Lagerbohrungen mit den exakt
richtigen Abständen zueinander zum Inhalt hatten. Eine weitere
Linie gab außerdem den Abstand der Bohrungen von der oberen Kante vor. Diese Papierstreifen waren
nun nur noch auf das Brett der Schablone aufzukleben. Doch hier steckte
der Teufel im Detail - auch Papier arbeitet! Stimmten die
Abstände der Lagerbohrungen mit 14,75 cm anfangs
noch genau, dehnte sich bei feuchter Umgebungsluft das Papier und der
Abstand vergrößerte sich auf 14,8 cm. Zum Trocknen
in die Sonne gelegt, schrumpfte der Abstand auf 14,7 cm, um im
kühl-feuchteren Keller sofort wieder auf 14,8 cm zu wachsen.
Was tun? Die Bildfolge unten zeigt die Lösung: immer wieder
mit dem Geo-Dreieck nachmessen und das Papier leicht wellig so
aufkleben, dass die Maße stimmen. Der Weg führt
trotz dieser unerwarteten Schwierigkeiten zur präzisesten
Schablone, die ich bisher angefertigt habe. Die folgende Bildserie
zeigt die weiteren Arbeitsschritte mit der Befestigung der
Hilfsschablone
mit zwei Schrauben über jeder benötigten Lagerbohrung
und das Ergebnis.
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