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Torkästen und
Korpusmontage
::: Schritt 1 - die zugeschnittenen Teile
zusammenbauen Der
Bau der Torkästen beginnt mit dem Zusammenbau der
zugeschnittenen
Bauteile aus dem Holzzuschnitt. Die Teile werden dabei so
zusammgefügt, wie es das Bild zeigt - die Nummern entsprechen
der Nummerierung im Zuschnittplan.
Alle
Kanten sollen möglichst bündig miteinander
abschließen, damit hinterher eine möglichst
große
Passgenauigkeit erreicht wird. Damit die eingeleimten Teile beim
Zusammenzwingen nicht aufeinander verrutschen, wählen wir
wieder
die bewährte
Methode: in der
richtigen Position trocken mit Schraubzwingen fixieren, Löcher
für Schrauben vorbohren, mit Leim einstreichen, Bauteile mit
Schrauben
aneinanderziehen, nach dem Abbinden des Holzleims die Löcher
für Holzdübel aufbohren und Holzdübel
einleimen.
::: Schritt 2
- die Position der Torkästen auf den Seitenwänden
festlegen Die Torkästen und
Seitenwände werden bei dem fertigen Tisch durch Gewindestangen
zusammengehalten.
Um ein passgenaues Zusammenfügen der Bauteile zu
erreichen, müssen die Torkästen immer
in der gleichen festen Position mit den Seitenwänden verbunden
werden können. Das lässt sich mit ein paar
Holzdübeln erreichen, die in die Seitenwände
eingeleimt sind und in entsprechende Löcher in den
Torkästen rutschen - so ist die Position der
Seitenwände auf den Torkästen ein für
allemal festgelegt. Zunächst werden also in den
Seitenwänden Löcher für die
Holzdübel gebohrt - siehe Bild. Anschließend werden
die Torkästen mit
Hilfe langer Schraubzwingen
so mit den
Seitenwänden zusammengefügt, dass die
Torkästen in der richtigen Position fixiert sind. Hilfreich
ist hier, dass wir uns an einigen Stellen wieder daran orientieren
können, ob die Kanten bündig anliegen - siehe
wiederum Bild. Die gefundene Position können wir
hilfweise auch erst einmal mit Schrauben fixieren, damit nichts mehr
verrutschen kann.
Wenn wir die Schrauben dort setzen, wo später die
Gewindestangen durchlaufen, vermeiden wir dabei unnötige
Verletzungen der Oberfläche. Nun bohren wir durch die
Löcher in den Seitenwänden die Löcher
für die Dübel bis in die Torkästen durch und
leimen die Holzdübel in den Seitenwänden ein. Damit
ist unser Ziel erreicht: Die Torkästen können immer
in der gleichen Position mit den Seitenwänden
zusammgefügt werden. - Soweit die Beschreibung
passend zu den Bildern auf dieser Seite. Besser wäre es
allerdings, auf
Verletzungen der Oberfläche ganz zu verzichten, da diese nach
meinen Erfahrungen kaum wieder "geheilt" werden können -
selbst mit einem Heidenaufwand lässt
sich eine richtig glatte Oberfläche für die
Lackierung hinterher nicht mehr erreichen. Daher ein Vorschlag
für eine Abwandlung: Löcher für die
Holzdübel in den Torkästen (durch-)bohren
und nach dem Zusammenfügen von Torwänden und
Seitenwänden die Löcher von den
Torkästeninnenräumen her bis in die
Seitenwände weiter-, aber eben nicht durchbohren. Dann die
Dübel entweder in den Torkästen oder den
Seitenwänden einleimen. Der Effekt ist der gleiche - aber die
Außenseiten der Seitenwände bleiben so unverletzt,
was bei der abschließenden Lackierung des Korpus viel Arbeit
und Mühe erspart. - Anschließend können die
Löcher
für die Gewindestangen gebohrt werden, die später
Seitenwände und Torkästen zusammenhalten.
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Schritt 3 - Laminat aufkleben Im
nächsten Schritt wird im Spielbereich des Torraums Laminat
aufgeklebt. Dabei hilft wieder die Schablone, die für die Seitenwände angefertigt
wurde - es empfiehlt sich daher, jetzt vielleicht erst einmal bei den
Seitenwänden weiterzulesen und anschließend zu den
Torkästen zurückzukehren. - Das Bild zeigt, wie die
Schablone zur Bestimmung der Laminatunterkante eingesetzt wurde, unter
die ja später das Spielfeld geklemmt wird - woraus folgt, dass
die Unterkante auf der gleichen Höhe enden muss wie bei den
Seitenwänden. Die Schablone wurde also auf den Torkasten
aufgelegt und an der Oberkante ausgerichtet, dann wurde durch die
Markierungslöcher (gelbe Pfeile) bis in die
Torkästen durchgebohrt, in diese Löcher wurden
anschließend Holzdübel gesteckt und das Laminat beim
Aufkleben an diesen Dübeln ausgerichtet. Die Dübel
wurden anschließend entfernt. Wie beim Verkleben an sich
vorzugehen ist, beschreibt wiederum die Seitenwand-Seite (leider geht
es bei diesem Teil des Kickertischbaus ein wenig hin und her).
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Schritt 4 - Toröffnungen sägen
Im nächsten Schritt (oder auch viel später;
die Reihenfolge ist jetzt ziemlich
beliebig) werden die Toröffnungen gesägt. Die
Torrahmen habe
ich bei no 2 aus einer einfachen weißen PVC-Winkelleiste
selbst gesägt. Die
Materialstärke ist bei der Bemessung der Öffnung
natürlich als Zugabe zu der Soccer-Torbreite von 20,5 cm zu
berücksichtigen. - Für die Gestaltung des
Torinnenraums gibt es mit der Seite "Ballrücklauf" einen
eigenen Bereich. - Die sichtbaren Kanten wurden beim Torkasten wie bei
den Seitenwänden mit rundum aufgeleimten Buchenholzleisten
zusätzlich geschützt, was wiederum auf der
Seitenwand-Seite etwas näher erläutert wird.
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Schritt 5 - Torkastenabdeckungen bauen Bis
zu diesem Punkt waren die Torkästen hinten noch offen. Im
letzten Schritt werden daher nun noch die
Torkastenabdeckungen gebaut. Sie sollen sich für
Servicearbeiten jederzeit öffnen lassen. Das Schema unten
zeigt die
Konstruktionsweise. In der oberen
Kante der Abdeckung sitzen drei Holzdübel
(links-mitte-rechts - siehe auch Bild rechts), die in entsprechende
Bohrungen im Torkasten
geschoben werden (Schritt 1 - linke Bildhälfte Schema). Dann
wird die
Abdeckung unten gegen den Torkasten gedrückt (Schritt 2 -
linke
Bildhälfte). Dabei rutscht die Leiste auf der Innenseite so in
den
Torkasten, dass der Deckel jetzt schon fest sitzt. Wer mag, kann noch
zusätzlich mit Schrauben von unten fixieren (Pfeil - rechte
Bildhälfte).

Das Vorgehen beim Bau der Abdeckungen:
- Abdeckung passend zusägen oder
zusägen lassen - Bauteil 5 aus dem Holzzuschnittplan);
dann an
der Oberkante die drei Dübel einsetzen
- oben auf jeden Dübel einen Leimklecks
geben und so tun, als solle der Deckel eingesetzt werden; der
Leim markiert so im Torkasten, wo die Dübellöcher
sitzen müssen
- die Löcher bohren; sie
dürfen etwas Spiel haben, damit die ganze Sache besser rutscht
- also gerne mit dem Bohrer ein wenig im Loch "herumrühren"
- passende Leiste für unten
zuschneiden; die Unterseite dieser Leiste etwas schräg
abhobeln oder abschleifen, damit sie hinterher besser in den Torkasten
rutscht - siehe Schema
- Torabdeckung
in die Dübellöcher schieben; durch
die Toröffnung
hindurch mit Bleistift markieren, wo die Leiste montiert werden muss
- Leiste mit Leim, Schrauben und/oder
Holzdübeln montieren (ggf. noch Schraubenlöcher
für eine Verschraubung von
unten bohren)
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